1’200’000, 45’000, 306, 239, 174, 61 UND 14

Was diese Zahlen miteinander zu tun haben? Es ist die kürzest mögliche Zusammenfassung meines Arbeitsjahres 2017.

Wenn ein Maurer auf sein Jahreswerk zurückblickt, wird er vielleicht die Anzahl Häuser zählen, an denen er gearbeitet. Ein Banker wird seinen Bonus in den Vordergrund stellen. Ein Lehrer eventuell die Anzahl Prüfungen und Schulstunden. Der Fussballprofi die Tore. Der Strassenkehrer die gefegten Kilometer Strassen. Der Schauspieler die Anzahl Theateraufführungen. Der Bäcker die gesamten Weggli. Die Freudendame die gewechselten Laken.

 

Doch was macht ein Schreiberling und Plapperi Ende Jahr? Wie versucht er seine eingesetzte Zeit zu rechtfertigen? OK, ich könnte auf meiner Cloud nachschauen, wie viel Speicherplatz ich in diesem Jahr mit Text, Bild und Video verbraucht habe. Hab ich gemacht: 3,2 Terabyte! Nett!

 

Oder auch einfach nichtssagend. Ich hab daher was anderes versucht. Ich hab mich als Erbsenzähler in Szene gesetzt und hab Zahlen gebeigt bis zum Umfallen. Das Resultat: 1’200’000, 45’000, 350, 239, 174, 61 und 14.

 

  • 1’200’000: Das ist die Anzahl Buchstaben, Komma- und Leerzeichen, die ich in diesem Jahr als bezahlter Texter für meine Kunden in die Tasten gehauen habe. Hinzu kommt nochmals das Doppelte in Freizeit und als Hobby.
  • 45’000: Das sind die Bahnkilometer, die ich 2017 beruflich zwischen Grengiols und Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Genf, Lausanne, Andermatt, St. Moritz, Mailand, Stuttgart, Oerlikon, Winterthur und weiteren Orten zurückgelegt habe.
  • 304: Das ist die Anzahl Artikel, Blogbeiträge, Internettexte, Medientexte, Moderationstexte, Reden, Newsletters, Bewertungen und Brieftexte, die ich im Auftrag von meinen Kunden „verbrochen“ habe.
  • 239 Buchseiten habe ich im vergangenen Jahr gefüllt (mehr oder weniger sinnvoll).
  • 174 Stunden, so lange habe ich in den vergangenen 365 Tagen mein Maul als Moderator aufgerissen und hab in viereinhalb Sprachen drauflos gequasselt.
  • An 61 Tagen zählten Anlässe auf meine Erfahrung als Moderator.
  • 14 Web-TV-Sendungen habe ich mitproduziert.

 

Fehlt nur noch eine Zahl, die interessanteste: Wie viel hat mir das eingebracht? Darauf drei Antworten:

  1. Vielleicht zu wenig!
  2. Aber genug zum glücklich sein!
  3. Und genau so viel, dass es bis Ende Jahr reicht!

Und jetzt die Füsse hoch!

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