WIE ENTSTEHT EIN GUTER TEXT FÜR DEINE WEBSITE?

Gute Informationen: Das ist für 84 Prozent der Konsumenten wesentlich, wenn Sie Texte im Internet lesen. Das Problem: Mehr als die Hälfte der Leser sind der Meinung, dass die meisten Texte schlecht und wenig relevant sind. Stellt sich die Frage: Wie sieht ein guter Text für deine Website aus?

 

Jeder Texter wird auf diese Frage eine eigene Antwort geben. Ein paar grundlegende Regeln können durchaus aufgestellt werden. Wichtig: Je nach Zielgruppe, für die man schreibt, wird der eine oder andere Punkt wichtiger oder verliert an Bedeutung.

 

  • Schreibe in kurzen Sätzen!
    Jeder Satz muss der Informationsvermittlung und weniger dem Stil dienen. Ein Satz sollte nicht mehr als 15 bis 20 Worte enthalten.

 

  • Ein Komma reicht!
    Sätze mit mehreren Kommata sind schwer verständlich und vertreiben den Leser. Daher sollten lange Schachtelsätze vermieden werden, auch wenn man für ein eher akademisches Publikum schreibt.

 

  • Der Titel ist entscheidend!
    Der Titel muss die wichtigste Aussage des Textes in wenigen Worten enthalten. Zudem muss er Interesse wecken. Das sind keine neuen Erkenntnisse. Zeitungsredaktionen verfügen daher schon seit langem über spezielle Titelredaktionen. Titel mit Zahlen, in Frageform oder mit einer zugespitzten, provozierenden und frechen Art funktionieren oft am besten.

 

  • Schreibe klar und einfach!
    Juristendeutsch, Fachsprache und ungewöhnliche Fremdwörter stören in einem Text. Statt: «Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität des Produzenten.» könnte man auch sagen: «Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln.» Alles klar?

 

Schwarzer Füllfederhalter mit Brille, Buch und Holzklötzen mit der Aufschrift Author mit falschem th.
Nicht jedem Tor steht der Weg zum „Author“ offen…

 

  • Vermeide Fehler!
    Du hast dich auch schon über die felerhafte Rechtschreibung in Komentaren, Spam E-Mails und in Fohren lustig gemacht? Wer so schreipt, wird nicht Ernst genommen. Das gilt auch für Inhalte auf Webbseiten und in Bloggs. Feler in Gramatik und Rechtsschreibung wirkt unproffesionel und wenig Vertrauens würdig.

 

  • Beachte die Suchmaschinen!
    Texte sollen für Menschen geschrieben werden und nicht für Suchmaschinen. Trotzdem müssen wichtige Keywords (Suchbegriffe) im Titel, Zwischentitel, am Anfang von Absätzen, im Titletag und in der Beschreibung von Bild und/oder Video platziert werden.

 

  • Unterteile deinen Text sinnvoll!
    Teile den Text in kurze Abschnitte ein und arbeite mit Zwischentiteln (für diese gilt übrigens der gleiche Grundsatz wie für den Übertitel). Aufzählungszeichen sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, um das Lesen einfacher zu machen.

 

  • Mach den Leser neugierig auf das, was noch kommt!
    Eine Frage oder eine provozierende Aussage am Schluss eines Textabschnittes macht den Leser neugierig. Er erwartet im nächsten Abschnitt die Antwort. Den selben Trick kann man auch am Anfang eines Abschnitts anwenden. Aber Vorsicht: Nicht zu oft verwenden!

 

  • Schreibe für deine Zielgruppe!
    Am besten hast du beim Schreiben immer eine bestimmte Person vor Augen, für die du den Text verfasst. Auf diese «Persona» stimmst du Inhalt, Stil und Wortwahl ab.

 

Und jetzt: Viel Spass beim Texten!

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FÜNF SCHRITTE ZUR BESSEREN WEBSITE!

KArrikatur mit drei Männern, die am tsich stiezn und über SEO diskutieren

Sie sind der Meinung, Suchmaschinenoptimierung sei zu teuer und nur grosse Unternehmen könnten sich das leisten? Dann bleiben Sie im world wide web doch einfach unsichtbar. Oder wollen Sie doch erfahren, worauf bei einer Website zu achten ist, damit man auch gefunden wird? Hier gibt es ein paar Tricks und Tipps, die auch einem Laien weiterhelfen.

 

Welchen Betrag haben Sie für Ihre Website ausgegeben? Diese Zahl kennen Sie vermutlich. Wissen Sie aber auch, was Sie mit Ihrer Website verdienen? Jetzt wird das Ganze etwas schwieriger. Denn der Wert einer Website errechnet sich nicht aus den dafür geleisteten Ausgaben, sondern aus dem Einnahmepotenzial, das die Website Ihrem Unternehmen erschliesst. Gerade für kleinere, regional tätige Unternehmen liegt hier der Schlüssel zum Erfolg. Denn je besser und für eine bestimmtes Thema relevanter Suchmaschinen eine Website einstufen, desto besser wird man bei der regionalen Suche gefunden.

 

Der Schlüsselbegriff heisst „Sichtbarkeit“

Verschiedene Anbieter bieten gratis an, die Sichtbarkeit der eigenen Website zu messen. Ich vertraue bei meiner Arbeit auf XOVI. Dieses Unternehmen errechnet den sogenannten Static OVI (Online Value Index) oder eben die Sichtbarkeit auf der Grundlage von rund 500’000 Suchbegriffen. Mit einem Algorithmus wird berechnet, wie gut die jeweilige Website (Domain) bei Google in den organischen Suchergebnissen zu finden ist und drückt dies in einer Zahl aus. Zugegeben: Das tönt sehr technisch. Wichtig ist einzig, dass dieser Wert höher sein sollte, als bei den Websites der direkten Konkurrenten

 

Beispiel: Alle Mitbewerber überholt

Die gute Nachricht: Dieser Wert lässt sich beeinflussen! Die schlechte Nachricht: Es dauert seine Zeit! Trotzdem kann man relativ rasch Steigerungen erzielen. Ein Kunde aus der Oberwalliser Holzverarbeitung konnte dank konsequenter Verbesserung seiner Website die Sichtbarkeit innert vier Wochen fast vervierfachen, die Anzahl rankender Suchbegriffe auf seiner Website verdoppeln und damit sämtliche Mitbewerber der Branche überholen.

 

Das müssen Sie jetzt tun!

 

Ja, man kann eine Website optimieren bis zum Umfallen und dafür massenweise Geld ausgeben. Das ist aber in der Regel gar nicht nötig. Denn wer jetzt in die Suchmaschinenoptimierung einsteigt, ist den meisten anderen kleinen und mittleren Unternehmen im Denken und Handeln schon weit voraus. Hier der 5-Punkteplan, wie Sie vorgehen müssen, um sich einen Überblick zu verschaffen:

  1. Erfahren Sie unter www.xovi.ch kostenlos Ihre Sichtbarkeit. Vergessen Sie nicht, auch drei oder vier Konkurrenten zu testen. Einfach www.ihre-website.ch eingeben und nach ein paar Sekunden erhalten Sie verlässliche Angaben.
  2. Ist Ihre Website mobiletauglich und ist sie für die Besucher einfach zu benutzen? Wenn nicht, müssen Sie das so schnell wie möglich ändern, da Google anfängt, nur noch mobiletaugliche Websites in den Suchergebnissen anzuzeigen. Test unter https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/.
  3. Testen Sie unter https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/, wie schnell oder eben langsam Ihre Website den Internetnutzern angezeigt wird. Vor allem mobile muss dies schnell geschehen. Wenn die Werte nicht gut sind, stehen Sie Ihrem Webdesigner gehörig auf die Zehenspitzen und verlangen Sie, die Website umgehend schneller zu machen. Lassen Sie sich nicht mit Floskeln abwimmeln.
  4. Verbesserungen onpage: Dies bezeichnet die Verbesserungen, die Sie auf Ihrer Website vornehmen können, um eine bessere Sichtbarkeit zu erreichen. Dazu gehören zum Beispiel gut leserliche und informative Texte mit entsprechenden Suchbegriffen und Titeln, qualitativ gute und zum Thema passende Bilder und Videos, regelmässige Aktualisierungen ihrer News-Seite oder Ihres Blogs.
  5. Verbesserungen offpage: Dies bezeichnet Optimierungen, die nicht auf Ihrer Seite stattfinden. Dazu gehört der Aufbau von wertvollen Links, mit denen andere Internetseiten auf ihre Website verweisen. Richten Sie Unternehmens-Profile bei sozialen Plattformen wie Facebook, Youtube und Google+ ein und speisen Sie diese über Ihre Website regelmässig mit guten Informationen. Registrieren Sie Ihr Unternehmen bei Google maps und Google mybusiness. Antworten Sie auf alle Bewertungen, die Ihr Unternehmen über die sozialen Plattformen erhält.

Mehr Tipps dazu gibt es hier: Tipps & Tricks zur Suchmaschinenoptimierung

Zugegeben: Das alles ist nicht ganz einfach. Es soll Ihnen aber in erster Linie dabei helfen, sich in Sachen Website nicht ein X für ein U vormachen zu lassen und ein Gespür dafür zu entwickeln, was sich auf Ihrer Website ändern muss. In der Regel lassen sich die meisten Anpassungen innert weniger Tage erledigen.

Und jetzt hop und hü!

 

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EVENT-MODERATOR: TIPPS FÜR IHREN ANLASS

Das Bild zeigt den bekannten Hotelier Art Furrer im Interview mit Event-Moderator Waldemar Schön

Das Bild zeigt den bekannten Hotelier Art Furrer im Interview mit Event-Moderator Waldemar Schön

Talks und Diskussionen sind nach wie vor ein gutes Mittel, um Ihre Gäste zu begeistern und ein gutes Medienecho zu generieren. Ein paar Tipps und Tricks vom Eventmoderator helfen bei der Organisation.

Leider kommt es immer wieder vor, dass der Event-Moderator eines Anlasses kontaktiert wird, wenn der Anlass schon fixfertig organisiert ist. Leider, weil erfahrene Moderatoren Ihnen gute Tipps geben können. Sie wissen, was zu vermeiden und was zu tun ist, um Gäste und Publikum bestens zu unterhalten und/oder zu informieren.

Denn der Moderator kann nur teilweise retten, was bei der Zusammensetzung der Talk- und Diskussionsgäste oder bei der Wahl der Interviewpartner falsch gemacht wurde.

 

Ein paar Tipps und Tricks vom Event-Moderator:

  • Starten Sie Ihr Projekt in Sachen Talks und Diskussionen mit einem erfahrenen Talkmaster resp. Moderator. Dann können Sie sich das Durchlesen der nächsten Tipps sparen.
  • Wählen Sie bei Diskussionen ein Thema aus, das mit gegenteiligen Meinungen diskutiert werden kann. Bitte maximal vier Gesprächspartner bei Diskussionen, Streitgespräche ohne Ausnahme zu zweit.
  • Bei Talks: Wählen Sie Gäste, die nicht nur eine interessante Geschichte zu erzählen wissen sondern dies auch amüsant und spannend können.
  • Gehen Sie bei der Einladung der Gesprächsgäste nicht nach Sympathie vor. Im Zentrum muss die Frage stehen: Was kann der Gast Aussergewöhnliches oder Wichtiges zu dem Gespräch beitragen? Bei welchem Gesprächspartner ist der Nutzen für die Zuhörer am grössten?
  • Zögern Sie nicht, bekannte Namen anzufragen. Nein sagen kostet nichts, ein Ja hingegen ist wertvoll für Ihren Anlass und ist beste Werbung.
  • Wählen Sie nicht nur Themen, denen sie eindeutig zustimmen können. Kontroverse Ansichten zeigen, dass Sie als Organisator Mut haben, auch andere Stimmen zum Zug kommen zu lassen.
  • Ganz wichtig, auch bei Galas und Firmenfeiern: Überladen Sie das Programm nicht. Besser wenige aber gute Programmpunkte, Gesprächsteilnehmer und Talkpartner als zu viele, die nicht interessieren. Lassen Sie dem Publikum auch Luft für eigenen Diskussionen.

Mehr dazu hier.

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